Haustier-Studie 2026: Viele Halter stellen das Wohl ihrer Vierbeiner über die eigenen Wünsche und Pläne
Neun von zehn Befragten würden für die Gesundheit ihrer Hunde und Katzen auf Reisen, Shopping und Restaurantbesuche verzichten

- Großer Mehrheit sind die Bedürfnisse des Haustiers genauso wichtig wie die eigenen
- Für jeden Dritten gehen die Bedürfnisse von Hund oder Katze häufig sogar vor
- 90 Prozent würden für die Behandlung ihres Tieres auf eine Urlaubsreise verzichten
Uelzen, 23. Juni 2026
Für viele Tierhalter hat das Wohl ihres Haustiers höchste Priorität. 86 Prozent der Haustierbesitzer stellen die eigenen Bedürfnisse nicht über die ihres Vierbeiners. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle „Haustier-Studie 2026“ der Uelzener Versicherungen. Neun von zehn Befragten wären sogar dazu bereit, für eine teure Behandlung ihres Tieres auf eine geplante Reise zu verzichten. Für die Studie hat der Spezialversicherer für Tiere mehr als 1.000 Hunde- und Katzenhalter in Deutschland befragt.
Enge Bindung wie zu einem menschlichen Familienmitglied
„Wer sein Leben mit einem Hund oder einer Katze teilt, stellt die eigenen Wünsche oft ganz selbstverständlich zurück“, sagt Dr. Felix Garlipp von den Uelzener Versicherungen. Dies reiche von der Tagesplanung bis hin zu größeren persönlichen Wünschen. „Viele Menschen übernehmen Verantwortung für ein Haustier, das auf ihre Fürsorge angewiesen ist. Daraus entsteht eine Bindung, die vergleichbar mit der zu einem menschlichen Familienmitglied ist.“

55 Prozent der Hunde- und Katzenhalter betrachten die Bedürfnisse ihres Haustieres als genauso wichtig wie die eigenen. Weitere 31 Prozent geben an, die Bedürfnisse ihres Vierbeiners häufig sogar über die eigenen zu stellen. Lediglich 14 Prozent räumen letztlich den eigenen Bedürfnissen Vorrang ein. „Dies zeigt, wie selbstverständlich Hunde und Katzen heute in viele Familien integriert sind“, so Felix Garlipp, der bei der Uelzener den Bereich Produkt und Underwriting leitet. „Die meisten Halter nehmen ihre Verantwortung sehr ernst: Was dem Tier guttut, fließt ganz selbstverständlich in die eigenen Entscheidungen ein.“
Urlaubsreisen und Restaurantbesuche müssen im Zweifel warten
Besonders konkret wird diese Haltung, wenn es ernst wird: 93 Prozent der Hundehalter und 88 Prozent der Katzenhalter würden auf eine geplante Reise verzichten, sollte ihr Tier eine teure Behandlung benötigen. Und 86 Prozent der Halter sparen lieber beim Einkaufen oder verzichten auf einen Restaurantbesuch, bevor sie die Versorgung ihres Tieres einschränken.

Im Vergleich zur Vorgängerstudie aus dem Jahr 2024 ist die Bereitschaft zum Verzicht nochmals gewachsen. Dies hat allerdings oft auch einen pragmatischen Hintergrund: Medizinische Behandlungen, Operationen oder die Versorgung chronischer Erkrankungen können mit erheblichen Kosten verbunden sein. Das stellt Tierhalter häufig vor schwierige finanzielle Entscheidungen.
„Niemand möchte im Ernstfall abwägen müssen, ob eine Behandlung finanziell machbar ist“, sagt Uelzener-Experte Felix Garlipp. „Eine Tierkrankenversicherung kann dazu beitragen, hohe Tierarztkosten planbarer zu machen und die Versorgung des Tieres auch in finanziell belastenden Situationen sicherzustellen.“
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Meta Title: Haustier-Studie 2026: 90 Prozent würden für ihr Tier auf eine Reise verzichten
Meta Description: Studie der Uelzener: 86 Prozent der Hunde- und Katzenhalter stellen die Bedürfnisse ihres Haustiers den eigenen gleich. Viele verzichten sogar auf Reisen.
Bildquelle: Uelzener Versicherungen, MartinPrescott_E+_via-GettyImages-826327536
Bildunterschrift: Für viele Hunde- und Katzenhalter hat das Wohl ihres Tieres höchste Priorität.
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